Freitag, 30. Januar 2009

Dänische Luftwaffe öffnet geheimes UFO-Archiv

Signet der dänischen Luftwaffe "Flyvevabnet" | Copyright: forsvaret.dk

Karup/ Dänemark - Wie zuvor schon Länder wie u. a. Frankreich, Belgien, Ecuador, und Großbritannien hat sich nun auch die königliche Luftwaffe Dänemarks dazu entschlossen, ihre ehemals geheimen Akten über UFO-Sichtungen im Internet zu veröffentlichen. Die bislang veröffentlichten Fälle stammen aus den Jahren 1978 bis 2002.

Insgesamt handelt es sich um 329 Seiten einst geheimer Akten, die auch über Sichtungen unidentifizierter Flugobjekte - UFOs - von dänischen Militärs berichten. Wie die dänische Luftwaffe (Flyvevabnet) auf ihrer Internetseite berichtet, gibt es in den unterlagen auch Fälle, die im Gegensatz zur Mehrheit jener Fälle, in welchen sich die vermeintlichen UFOs als Fehlinterpretationen von bekannten Flugzeugen, Wetterphänomenen oder China-Laternen herausstellten, gebe es auch aufgeführte Sichtungsfälle, die bis heute nicht gänzlich erklärt. Wirklich Geheimes, so der dänische Luftwaffen-Kapitän Thomas Pedersen in einem Radiointerview, gebe es in den Akten jedoch nicht.

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Auch in den dänischen UFO-Akten sind personenbezogenen Informationen aus Datenschutzgründen zensiert. Dennoch zeichnen die freigegeben Akten ein weites Spektrum unterschiedlichster Sichtungen mit zahlreichen und teilweise bizarren Details.

So brach im Juli 1982 um 4:30 Uhr morgens ein 15-jähriger Junge mit seinem Fahrrad zu seinem Ferienjob in einem Kindergarten in Odense auf. Unterwegs bemerkte er ein sehr helles Objekt, das circa 50-60 Meter entfernt über einem Feld schwebte. Das Objekt beschreibt er später als zwei aufeinander getürmte Untertassen mit einem Durchmesser von circa zwei Metern. In 10 bis 15 Metern Entfernung vom Objekt sah der Junge fünf kleine menschenähnliche Wesen, die nicht größer als 60 cm sind, große Köpfe und schmale Hüften hatten. Eine Skizze dieser "Außerirdischen" liegt den freigegebenen UFO-Akten bei (Seite 143).

Zeugenskizze der 1982 nahe Odense "gelandeten Außerirdischen" | Copyright: forsvaret.dk

Ein weiterer Vorfall aus dem Jahr 1983 ereignete sich offenbar in unmittelbarer Nähe der Thule Luftwaffenbasis. Auf den freigegebenen Air Grid Maps ist die unregelmäßige Flugbahn eines Objekts zu erkennen (s. Abb.), das - wie es scheint - auch vom Militärradar registriert wurde (S. 153-226).

Unregelmäßige Flugbahn eines UFO in der Nähe der Luftwaffenbasis Thule | Copyright: forsvaret.dk

Dies sind nur zwei der merkwürdigen Fälle, die Pedersen von der Dänischen Luftwaffe jahrzehntelang unter Verschluss hielt. "Wir haben uns entschlossen, die Akten freizugeben, da wir keinen Grund haben, sie länger geheim zu halten", sagte Pedersen dem dänischen Radiosender DR NEWS, "Unsere Aufgabe ist es, den dänischen Luftraum in Friedenszeiten zu sichern, darum haben wir kein Interesse daran, UFOs zu untersuchen".

Im Interview machte Pedersen zudem deutlich, dass die Dänische Luftwaffe - im Gegensatz zu den Briten - noch nie auf UFOs geschossen hätten: "Ich glaube, das wäre die dümmste Art zu handeln. Denken Sie an Filme wie Independence Day, wo die Außerirdischen wesentlich fortgeschrittener sind als wir (...) wenn wir unsere 'Katapultgeschosse' darauf abfeuern würden, bin ich mir ziemlich sicher, dass wir die Verlierer wären", sagte der Luftwaffenkapitän schmunzelnd.

Zukünftige UFO-Sichtungen, so bittet die dänische Luftwaffe, sollen an die zivile dänische UFO-Forschungsorganisation SUFOI (www.ufo.dk) gemeldet werden. Allerdings will die dänischen Luftwaffe schon im Februar weitere Akten online stellen.

Die Pressemeldung und Downloads (PDF) der dänischen Luftwaffe zu den nun veröffentlichten UFO-Akten finden Sie HIER

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / forsvaret.dk / exopolitik.org
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